Kleine Schritte – in Bewegung

In dieser Mini-Serie geht es um Anregungen, kleine Schritte in den Alltag einzubauen, so dass sich am Ende des neuen Jahres bemerkenswerte Veränderungen ergeben. In den Bereichen, in denen SIE Veränderungen wünschen…

Heute möchte ich mit einem Klassiker beginnen, denn NACH Weihnachten ist VOR der Bikini-Saison.

Sie möchten im neuen Jahr schnell die Folgen der Weihnachtsschlemmerei loswerden, damit sie ganz locker und entspannt Ihren Bikini (oder Ihre Badehose) aus dem Winterschlaf wecken können, sobald es wieder wärmer wird?

Das bedeutet, Sie müssen Ihre Ernährung umstellen und in Bewegung kommen.

Über Ernährung finden Sie schon einiges in meinen anderen Artikeln zur Basisernährung.

Hier und heute sollen um Bewegung gehen. Um Mini-Moves für Ihren Alltag, damit es gleich am ersten Januar losgehen kann 😉

Denn natürlich können Sie jetzt ein Abo für ein Fitness-Studio abschließen oder sich vornehmen, jeden Morgen vor der Arbeit eine Runde zu joggen.

Wenn das klappt und Sie es schaffen, Ostern noch dabei zu sein: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben es geschafft und Sie brauchen nicht weiterzulesen. Aber leider zeigt sich, dass die meisten Vorsätze schon Ende Januar dem Alltagstrott zum Opfer gefallen sind.

Also portionieren! Wo möchten Sie hin? Was möchten Sie bis Ostern, bis zu Onkel Egons Geburtstag oder der Hochzeit der Nichte, bis zum nächsten Sylvester erreicht haben? Wieviel Pfunde sollen sich verabschiedet haben? Wieviel Liegestütze sollen es sein?

Und dann sehen, was machbar ist.

Heute möchte ich Ihnen eine kleine Idee für den Fitnessbereich geben, vielleicht wollen Sie sie in den nächsten Tagen schon umsetzen.

Nutzen Sie die kleinen Lücken im Tagesablauf, Wartezeiten oder ähnliches.

Sie warten darauf, dass das Teewasser kocht? Die Kaffeemaschine durchgelaufen ist? Zeit zum Üben!

Wieviel „Squats“ schaffen Sie bis das Wasser blubbert?

Los geht´s: Füße gut hüftbreit auseinander, Rücken gerade und ab in die Hocke (Achtung, die Knie nicht über die Fußspitzen, also den Po nach hinten schieben!), so weit wie es geht – und wieder hoch! Die Arme dabei nach vorne nehmen.

Wer möchte, kann einen Stuhl zur Hilfe nehmen. Tun Sie so, als wollten Sie sich hinsetzen, aber sobald der Po die Sitzfläche berührt geht es wieder aufwärts.

Noch eine Variante mit Stuhl: Der Stuhl steht etwa eine Beinlänge hinter Ihnen, einen Fuß auf die Sitzfläche des Stuhles legen und das Standbein so weit wie möglich beugen und wieder strecken.

Variante ohne Stuhl: Einen Ausfallschritt zur Seite machen und dabei mit dem Po nach unten – wieder hoch und Seite wechseln.

Auch bei diesen Übungen die Arme nach vorne führen.

Etwas für den Oberkörper: Stellen Sie sich ein Stück von der Küchenarbeitsplatte oder einem Tisch entfernt auf und legen die Hände auf die Platte. Und dann Liegestütze! – Mitzählen und morgen eine Wiederholung mehr.

Wer schon fitter ist und wenn die Umgebung passt, kann sie auch gleich richtig auf dem Fußboden absolvieren.

Machen Sie diese Übungen in jeder verfügbaren Pause bzw. Wartezeit, oder Sie aktivieren den Timer Ihres Handys. Sie werden erstaunt sein, wie viel zusammen kommt. So verbrennen Sie tatsächlich ganz nebenbei einiges an Kalorien!

Als Gedächtnisstütze können auch einfach Post-Its an der Kaffeemaschine oder dem Telefon dienen. Telefon? Ja – das nächste Mal ärgern Sie sich nicht mehr über die Warteschleife am anderen Ende, sondern nutzen die Zeit und stehen auf einem Bein. Oder sie lehnen sich mit dem Rücken an die Wand und rutschen an ihr runter, bis die Oberschenkel parallel zum Boden sind. Halten Sie durch, bis Ihr Gesprächspartner und er Leitung ist?

Dann sollten Sie sich natürlich ganz auf ihn konzentrieren 😉

Es ist ein minimaler Zeitaufwand, aber Sie erleben, dass Bewegung in Ihren Alltag integrierbar ist. Das mach Lust auf mehr. Und wer weiß, vielleicht treffen wir uns dann morgens vor dem Frühstück bei der Morgenrunde.

Steigern Sie sich langsam: Jeden Tag eine Wiederholung mehr.

Das sind nur ein paar Anregungen, Ihnen fällt bestimmt noch mehr ein. Für heute geht es mir darum, Sie sensibel für die kleinen Möglichkeiten zu machen. Sie können aktiv werden, Sie können die Veränderungen in Ihrem Leben bewirken, die Sie sich wünschen. Mit kleinen Schritten.

Ok, Kniebeugen an der Supermarktkasse sehen komisch aus, da bieten sich eher isometrische Übungen mit dem Einkaufswagen an. Oder sie spannen die Bauch- und/oder Pomuskeln an. Das sieht kein Mensch, aber Sie spüren es!

Im nächsten Artikel geht es darum, wie Sie sich wieder wohl und attraktiv in Ihrer Haut fühlen – ohne Kosmetikstudio oder Wellnesswochenende.

Herzlichst Ihre

Porträt von Susanne Henry mit Link zu ihrer Facebook-Seite

 

Susanne Henry

Kleine Schritte

Kleine Schritte
Kleine Schritte

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T wie Trimmen – WERTVOLL-Serie Teil 5

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