Trimmen ist WERTVOLL

T wie Trimmen – WERTVOLL-Serie Teil 5

Ich freue mich sehr, heute über dieses Thema schreiben zu können. Ich denke, über den Sinn und Nutzen von Bewegung müssen wir hier nicht diskutieren. Bewegung baut Muskeln auf und erhält sie. Sie bringt und hält den Kreislauf in Schwung und macht einfach gute Laune.

Die Rede ist hier nicht von Hochleistungssport,

sondern von mäßiger Bewegung im Alltag, bei der man gerne auch einmal an seine Grenzen gehen darf.

Am Schönsten ist Bewegung natürlich an der frischen Luft, da können wir gleich zwei wunderbare Gesundheitsfaktoren kombinieren.

Viele denken bei „in Bewegung kommen“ gleich an Fitnessstudios, Joggen oder Gewichte stemmen, wenn es um Muskelaufbau geht. Dabei lassen sich so viele, kleine, einfache und doch effektive Übungen in den Alltag einbauen.

„Mini-Moves“.

Jede Stunde einmal aufstehen, strecken und drei Minuten eine dieser Übungen durchführen, macht wieder frisch, bereit für neue Herausforderungen und verbrennt Kalorien.

Das ist sozusagen das Minimalprogramm. Es darf natürlich mehr sein. Mit Hund geht das gut, man muss raus, egal wie das Wetter ist.

Auch Fitnessstudios können Spaß machen.

Meine Disziplin war und ist das Fahrradfahren. Doch ich musste einsehen, dass es ein einseitiges Training ist. Ja, es trainiert die Ausdauer und die Beine, aber beispielsweise die gesamte Oberkörpermuskulatur kommt beim Radeln doch ziemlich zu kurz.

Trotzdem liebe ich es, durch die Landschaft zu fahren. Schnell genug, um gewisse Entfernungen zu überbrücken und langsam genug, die Umgebung wahrzunehmen und zu genießen.

Joggen mochte ich schon in der Schulzeit nicht und ehrlich gesagt, die wenigsten hier sehen entspannt und glücklich aus. Ich treffe auf meiner morgendlichen Runde ja einige davon. Aber einer der Jogger, die mir regelmäßig entgegenkommen, ist wirklich eine Ausnahme. Er sieht tatsächlich so aus, als würde er den Lauf genießen. Darüber freue ich mich immer sehr.

Doch auch beim Joggen bleibt der Oberkörper auf der Strecke. Das Gleiche gilt für das Walken. Das gefiel mir zwar besser als Joggen, aber da ich zu Fuß sowieso relativ flott unterwegs bin, kam  ich mir beim Walking immer etwas komisch vor.

Nordic Walking. Super! Endlich auch mit Oberkörperbeteiligung. Aber ich bin zu ungeschickt für die Stöcke und komme damit ständig durcheinander … . Liegt aber an mir. Nordic Walking ist sehr effektiv.

Doch jetzt habe ich tatsächlich etwas entdeckt, was mir genauso viel Spaß macht, wie Fahrrad zu fahren – nur nicht so schnell ;-). Es trainiert den gesamten Körper und ist richtig effektiv, was Sauerstoffversorgung und Kalorienverbrauch angeht. Und dabei macht es riesig Spaß.

Hätte mir jemand gesagt, ich würde morgens nach dem Aufstehen mit den Hufen scharren und ungeduldig warten, bis meine Männer aus dem Haus sind, um OHNE FRÜHSTÜCK meine Runde zu drehen (und nicht zu radeln!) – ich hätte ihn für verrückt erklärt.

Ich genieße es! Wenn ich zurückkomme, schmeckt das Frühstück nochmal so gut und ich bin fit und klar für den Tag.

Wichtig ist, das zu finden, was einem Freude macht, sonst hört man beim ersten Schmuddelwettertag oder der ersten Ablenkung auf. Es gibt so viele Möglichkeiten.

Für meinen neuen Sportpartner habe ich sogar den Trainerschein gemacht und ziehe nun in der Gruppe los. Das macht noch mehr Spaß und gleichzeitig stelle ich sicher, dass ich auch in Bewegung bleibe 😉

Mein Anliegen heute ist, Ihnen Lust zu machen sich auf die Suche nach IHREM Bewegungsprogramm zu machen. Fangen Sie ruhig klein an. Stellen Sie sich Ihren Handywecker ein und machen jede Stunde eine kleine Übung für drei Minuten.

Wenn Vorschläge gewünscht werden, kann ich dazu gerne einen Artikel machen.

Oder Sie besuchen eine meiner Schnupperstunden! Die nächsten Termine verrate ich Ihnen gerne per Mail!

Herzlichst Ihre

Porträt Susanne Henry

 

 

 

Susanne Henry

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