Meine Geschichte

Bevor ich meinen jetzigen Mann heiratete, war ich lange alleinerziehende Mutter und hatte entsprechend zu kämpfen, meinen Sohn und mich finanziell durchzubringen. Ich war im Schichtdienst tätig, das Geld reichte nie und ich war oft verzweifelt, weil ich keine Ahnung hatte, wie und wann sich unsere Situation verbessern würde.

Nach der Hochzeit sah es natürlich rosig aus, doch die letzten Jahre hatten ihre Spuren hinterlassen und als sich die Situation an meiner Arbeitsstelle aus verschiedenen Gründen erheblich verschlechtert, brachte dies das Faß zum überlaufen und ich klappte einfach zusammen und verlor dadurch in der Folge auch meinen Arbeitsplatz. Oh weia, das war schwer anzunehmen. Grade jetzt, wo ich doch nicht mehr alleine war. Ich kam gar nicht damit klar, dass mein Mann nun die finanzielle Versorgung unserer neuen kleinen Familie alleine stemmen sollte.

Ich versuchte Verschiedenes, aber der Durchbruch kam nicht, so sehr ich mich auch anstrengte – und mit meiner Kraft musste ich haushalten, das merkte ich immer wieder. Ich wollte nicht noch einmal zusammenklappen. Dann bekamen wir von unserem Vermieter auch noch die Kündigung wegen Eigenbedarf, das war ein Schock. Wir waren gerade erst umgezogen und hatten viel in das Haus investiert, da es zum Teil unrenoviert war. Wir hatten es uns gerade so eingerichtet, wie wir das mochten.

Wir standen nun unter finanziellem UND unter zeitlichem Druck. Wir fanden ein nettes Häuschen mit Garten und konnten es kaufen. Ich war überglücklich! Doch für mich war damit auch klar, dass mein Durchbruch jetzt kommen MUSSTE, denn das konnte mein Mann nicht länger alleine stemmen. Das wollte ich auch nicht.

Da waren aber immer och die Auswirkungen des Burn Outs. Erschöpfung und auch Niedergeschlagenheit. Wie sollte ich so etwas Gutes zustandebringen?

Da stolperte die Lösung regelrecht in mein Leben. Ich übersah sie zuerst glatt, weil ich nicht erwartete, dass es SO einfach war. Gott sei Dank sah ich dann doch hin.

Zum Einen fand ich ein Bewegungsprogramm, dass mir genauso viel Spaß macht, wie Fahrradfahren, aber durch die Beteiligung von viel mehr Muskelgruppen intensiver ist.
Dann fand ich heraus, dass ich trotz meiner vermeintlich gesunden Ernährung einigen Nährstoffmangel hatte. Also stellte ich auch noch meine Ernährung um. Das war ein ganz schönes Eingeständnis – schließlich war ich Ernährungstrainerin und war schon lange mit der Botschaft gesunder Ernährung unterwegs. Ich wußte doch Bescheid, aß vollwertig und fuhr regelmäßig Fahrrad!

Innerhalb kürzester Zeit ging es mir erheblich besser. Die Müdigkeit und Erschöpfung verschwanden, ich schlief besser, war klarer im Kopf und konnte mich besser konzentrieren.

Ich war regelrecht der Niedergeschlagenheit davongelaufen und hatte die Erschöpfung aufgegessen 😉

So konnte ich das Thema „Geld verdienen“ natürlich auch ganz anders angehen, und fand auch in diesem Bereich MEINEN Weg.

Auf einmal ist arbeiten so, wie ich es mir immer gewünscht habe: Wir sind ein großartiges Team, das sich gegenseitig unterstützt. Wir sind unterwegs mit Produkten, die jeder verstehen und sich auch leisten kann, um einen enormen Unterschied in seinem Wohlbefinden zu erzielen (ich bin das beste Beispiel!). Wir haben eine Geschäftsleitung im Rücken, die sich im wahrsten Sinne des Wortes alle Beine ausreisst, um uns vorwärtszubringen.

Ich erfuhr plötzlich, dass gute Dinge nicht nur für die Anderen funktionierten, sondern auch für mich. Einfach, weil ich nicht mehr als Einzelkämpfer ständig das Rad neu erfinden musste. Wir haben ein einfaches, erprobtes Konzept, für das die Geschäftsleitung persönlich einsteht.

Ich gebe zu, ich war anfangs skeptisch, die Worte waren ZU schön. Aber es dauerte nicht lange, bis ich erkennen durfte, dass es nicht nur nette Worthülsen waren, sondern dass die entsprechenden Taten folgten.

Und ja, ich musste ganz schön schwitzen, um den Mut aufzubringen, meine Komfortzone zu verlassen. Immer wieder. Das wollte ich zwar immer schon, aber es dann wirklich zu tun ist etwas ganz Anderes. Doch mit dem tollen Team im Rücken, wo jeder mit ähnlichen Herausforderungen kämpfte, war es zu schaffen und dann eine fantastische Erfahrung.

Einfach gesagt: Arbeit macht SPAß! Manchmal weiß ich nicht mehr, ob es jetzt Arbeit ist, oder einfach meine Art zu leben, mein Lebensstil.

All das hat mir meine Zuversicht zurückgegeben. Ich stehe morgens mit Leichtigkeit auf und freue mich auf den Tag, die anstehenden Aufgaben und die Menschen, denen ich begegnen darf.

Jetzt ist es das Schönste, andere Menschen mitzunehmen auf diese gute Reise zu mehr Wohlstand und Wohlbefinden – zu mehr WohlHarmonie eben.

Susanne HenryHerzlichst Ihre

                                                                                 

                                                                                  Susanne Henry